Glossar · C
CPV-Code
Der CPV-Code ist eine EU-weit einheitliche Kennzahl, mit der Ausschreibungen nach Leistungsart eingeordnet werden.
CPV steht für Common Procurement Vocabulary. Jede Leistung, vom Bauauftrag bis zur Gebäudereinigung, hat einen Code, der von allgemeinen Kategorien zu immer genaueren Untergruppen führt. Vergabestellen geben ihn in der Bekanntmachung an, damit Auftragsarten in allen EU-Sprachen vergleichbar sind.
Für Betriebe ist der Code ein praktischer Filter. Wer auf Vergabeportalen oder bei TED nach Aufträgen sucht, kann gezielt nach den CPV-Codes des eigenen Gewerks suchen, statt sich auf Stichwörter zu verlassen. Ein Maler und Lackierer findet etwa Ausschreibungen unter den Codes für Maler- und Glaserarbeiten. Dabei lohnt es, mehrere verwandte Codes zu hinterlegen, da Vergabestellen unterschiedlich zuordnen. Der Code sagt nichts über die Verfahrensart oder den Wert des Auftrags aus.
Praxis: Suchen Sie auf TED oder Ihrem Portal nach alten Ausschreibungen Ihres Gewerks und notieren Sie die verwendeten Codes. So erhalten Sie eine praxisnahe Liste für Ihr Suchprofil.
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